Marder sind Jagdtiere, die in der Nacht auf Beutezug gehen. Dabei haben Sie es bevorzugt auf kleinere Tiere abgesehen, die keine Bedrohung für Sie darstellen.

Fressen Marder Ratten und sind diese in der Lage den Rattenbefall zu reduzieren?

Marder als Allesfresser

Marder sind typische Allesfresser. Je nach Jahreszeit ernähren Sie sich von tierischen Futterquellen genauso wie von pflanzlichen Nahrungsmitteln.

Bevorzugt haben Sie es auf Eier, kleine Säugetiere und Vögel abgesehen. Mit einem kräftigen Biss erlegen Sie die Tiere.

Einmal in den Hühnerstall eingedrungen, kann es auch vorkommen, dass die Marder die Hühner töten. Dabei geraten Sie regelrecht in einen Rausch, der dazu führt, dass Sie alle Hühner angreifen.

Ähnlich verhält es sich bei Kaninchen. Auch diese stehen auf dem Speiseplan, wenn der Marder keine leichteren Futterquellen vorfindet.

Die Ratte als Beutetiere

Der Marder ist ein sehr geschickter Jäger. Er ist äußerst flink und beweglich. Da die meisten Marderarten wesentlich größer als die Ratte sind, sieht er diese auch als Beute an. Marder sind mehr als doppelt so groß und einmal gepackt, ist der Biss so kräftig, dass die Ratte widerstandslos dem Marder erlegen ist.

Ratten stehen daher ebenso auf dem Speiseplan des Marders. Bevorzugt wählt er zwar andere Futterquellen, aber besonders im Winter, wenn das natürliche Nahrungsangebot knapp ist, sucht er nach Alternativen. Zu den Allesfressern zählend, jagt er damit auch Ratten.

Gefahr für Menschen und Haustiere

Der Marder mag in seinem Vorgehen sehr aggressiv erscheinen. Dennoch gilt er als scheues Tier und vermeidet den Kontakt mit dem Menschen. Nur wenn er sich in die Enge gedrängt fühlt, geht er zum Angriff über.

Gleiches gilt auch für Haustiere. Der Marder weicht Katzen und Hunden konsequent aus. Diese nimmt er als Bedrohung wahr, sodass er lieber die Flucht ergreift. Lediglich wenn keine Fluchtwege zur Verfügung stehen, ist ein Angriff möglich.

Da der Angriff mit schweren Verletzungen einhergehen kann, solltest Du Deine Haustiere von dem Marder fernhalten. Versuche also nicht mit einer Katze gezielt den Marder auf dem Dachboden zu vertreiben. Deine Katze könnte nach einem Angriff schwere Verletzungen davontragen, sodass diese Methode keine gute Wahl zum Vertreiben des Marders darstellt.

Mit Gerüchen den Marder und die Ratten vertreiben

Besser ist es, wenn Du sowohl die Ratten als auch den Marder mit intensiven Gerüchen vertreibst. Dazu eignen sich etwa Katzenhaare oder deren Urin. Einmal wahrgenommen fühlen die Marder sich gestört und suchen lieber ein anderes Revier auf.

Auch andere Duftstoffe erweisen sich als effektiv. Kaffeesatz, Essig oder Minze beeinträchtigen den Geruchssinn, sodass der Marder lieber woanders sein Versteck anlegt.

Stehen Ratten auf dem Speiseplan des Marders?

Marder sind wesentlich größer als Ratten. Da der Marder als Allesfresser wenig wählerisch ist, sieht er auch die Ratten als Beutetiere an. Diese zählen zwar nicht zu seiner typischen Ernährung, doch wenn kaum Alternativen zur Verfügung stehen, nimmt der Marder dieses Angebot gerne an.

Häufige Fragen

Marder ernähren sich vorwiegend von Eiern und anderen tierischen Quellen. Als Beute betrachten Sie in erster Linie Küken und Vögel, da diese keine Bedrohung darstellen.

Ratten greift der Marder nur an, wenn er sehr hungrig ist und keine anderen Nahrungsquellen vorhanden sind. Dies ist vorwiegend in den kalten Jahreszeiten der Fall.

Der Marder frisst am liebsten Eier und kleinere Beutetiere, wie Küken und Vögel. Aber auch Kaninchen, Hühner und kleinere Säugetiere stehen auf seinem Speiseplan. Zudem frisst er im Sommer auch Obst und im Herbst Nüsse, um sich ein dickeres Polster für den Winter anzulegen.

Marder sind flink und besitzen kaum natürliche Feinde. Lediglich größere Greifvögel greifen kleinere Marder an.

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