Angenagte Vorräte, raschelnde Geräusche oder der stinkende Kot. Dass die Mäuse sich bei Dir eingefunden haben, stellst Du auf verschiedene Weisen fest. Zu Beginn könnte es sich noch um wenige Exemplare handeln. Doch ergreifst Du keine Maßnahmen gegen die Nager, breiten diese sich innerhalb kürzester Zeit aus.

Zumeist finden Sie sich im Keller oder dem Dachboden ein. Dort besteht ein relativ leichter Zugang und die Tiere richten ungestört Ihr Versteck ein. Insbesondere in älteren Gebäuden bestehen einfache Zugangsmöglichkeiten, sodass Du regelmäßig diese Bereiche kontrollieren solltest.

In der Umgebung des Menschen gelten Mäuse als gefährliche Schädlinge. Sie übertragen einige Krankheitserreger und nagen die Bausubstanz an[1]https://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_100126672/maeuse-aus-der-daemmung-vertreiben-so-schuetzen-sie-ihr-heim.html. Dementsprechend ist eine rasche Bekämpfung erforderlich, um diese schlimmen Folgen zu vermeiden.

Eine Möglichkeit, um den Mausbefall einzudämmen, besteht in dem Aufstellen von Fallen. Diese stehen in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung, die jeweils ihre Besonderheiten aufweisen.

Welche Mausefalle ist für Deine Situation am besten geeignet und welche Produkte überzeugen in der Praxis? Bekämpfe die Mäuse eigenständig mit den hier präsentierten Empfehlungen.

Wirksame Mausefallen gegen die Nager

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Produkt
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Typ
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Wirkmechanismus
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Schlagfalle
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Lebendfalle mit einem Eingang
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Anzahl
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1 Stück
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Material
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Kunststoff
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Holz und Drahtgitter
Vollverzinkter Stahl
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Gewicht
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120gr
180gr
300gr
640gr
550gr
Tödlich
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Ja
Ja
Nein
Nein
Ja
Außenanwendung
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Überall aufstellbar
Überall aufstellbar
Überall aufstellbar
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Nur witterungsgeschützt aufstellen
Wiederverwendbar
Wiederverwendbar
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja

Varianten

Im Handel stehen unterschiedliche Mausefallen bereit, mit denen Du die kleinen Nager vertreibst. Welche Modelle für Dich Infrage kommen, hängt vom Ausmaß des Befalls sowie der Entscheidung ab, ob Du die Schädlinge töten oder am Leben lassen möchtest. Finde die passende Variante, um bestmöglich den Befall in den Griff zu bekommen.

Klassische Schlagfallen

Wenn Du an eine Mausefalle denkst, kommt Dir wahrscheinlich ein flaches Modell aus Holz und einem Bügel in den Sinn. Diese Ausführungen sind in einigen Filmen präsent und bestimmen daher das Bild, dass mit einer Mausefalle verbunden ist.

Sie bestehen aus einer simplen Konstruktion, die in der Lage ist, die Maus auf der Stelle zu töten. Auf einem kleinen Holzstück befindet sich der Köder und ein Bügel. Der Bügel ist gespannt und liegt oberhalb des Köders. Nimmt eine Maus das Lockmittel auf, löst dies die Feder und der Bügel schnellt hinunter.

Simple Bekämpfung der Mäuse

Die Schlagfallen sind üblicherweise mit einem Bügel ausgestattet. Geht die Maus an den Köder, löst sich die Fixierung und der dünne Bügel rast nach unten. Infolge der Schlagwirkung ist die Maus auf der Stelle tot.

Auf der Stelle ist die Maus aufgrund der Schlagwirkung tot. Im Idealfall erleidet Sie dadurch keinerlei Qualen und Du hast den Befall wirksam eingedämmt.

Vorteilhaft bei diesen Modellen ist, dass sie besonders günstig und langlebig sind. Dadurch kannst Du einen stärkeren Befall eindämmen und eine größere Zahl an Fallen aufstellen.

Allerdings arbeiten die Bügel nicht immer zuverlässig. So könnte es sein, dass die Kraft nicht ausreicht, um die Maus sofort zu töten, sondern dass Sie zunächst gequetscht in der Falle liegt.

Um dies zu vermeiden, musst Du vor dem Aufstellen den Mechanismus testen. Funktioniert dieser noch problemlos und übt genügend Kraft auf, darfst Du die Schlagfalle ohne Weiteres aufstellen.

Schlagfallen mit Zähnen

Eine Weiterentwicklung der „klassischen“ Schlagfallen mit einem dünnen Draht und Bügel, stellen die Modelle mit einer Öffnung und Zähnen dar. Diese setzen auf eine großflächigere Schlagwirkung durch die Klappe, die nach unten schnellt.

Die Modelle bestehen in der Regel aus einem Kunststoff. Dieser ist robust und ebenfalls für eine lange Anwendung geeignet. Vorteilhaft ist hierbei, dass die Schlagwirkung stärker ausfällt. Dadurch ist eher zu erwarten, dass die Maus auf der Stelle tot ist, wenn Sie an den Köder geht.

Diese Produkte sind zwar etwas teurer, doch sollte die zuverlässigere Funktionsweise Dich überzeugen. Die Kosten halten sich auch hier in Grenzen, sodass selbst ein starker Befall zügig verringert wird.

Elektrische Mausefallen

Waren bisher mechanische Schlagwirkungen für die Tötung der Maus verantwortlich, sieht dies bei einer elektrischen Mausefalle gänzlich anders aus. Sie verfügt über Bodenplatten, an welcher der Strom anliegt. Geht die Maus in die Falle, löst Sie einen plötzlichen Stromschlag aus. Dieser ist so enorm, dass die kleinen Nager der Energie erliegen.

Im Vergleich der drei tödlichen Varianten arbeiten elektrische Mausefallen am sichersten. Der Stromfluss ist so stark, dass keine Maus diese Wirkung überlebt. Durch den Wegfall der mechanischen Teile kann es nicht passieren, dass das Tier im Inneren des Geräts doch noch überlebt.

Für den Betrieb sind üblicherweise Batterien erforderlich. Eine Kontrollleuchte zeigt Dir an, ob ein Austausch der Batterien notwendig ist. Ebenso bieten einige Modelle eine Anzeige, ob die Falle ausgelöst wurde und die tote Maus sich im Inneren befindet.

Im Sinne der Handhabung sind diese Geräte ebenfalls von Vorteil. Denn einige ermöglichen eine berührungsfreie Entsorgung der Maus. So meidest Du jeglichen Kontakt und dezimierst die Schädlinge wirksam.

Lebendfallen

Anstelle einer tödlichen Falle kannst Du Dich auf für Modelle entscheiden, bei denen die Maus am Leben bleibt. Dies entspricht vielleicht eher Deinem Sinn für das Tierwohl und Du möchtest den Nager einfach nur woanders aussetzen.

Dies gelingt mit einer einfachen Drahtkasten Mausefalle. Diese sind mit einem oder zwei Zugängen versehen und offen gestaltet. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Maus Ihre Scheu verliert und an den Köder gelangt.

Umsiedeln der Nager

Bei den Lebendfallen besteht das Ziel darin, die Mäuse an einem anderen Ort freizulassen, wo Sie keinen Schaden anrichten. Da diese Anwendung mit einem größeren Aufwand einhergeht, sind diese Fallen eher für einen kleinen Befall geeignet.

Einmal in der Falle, fallen die Türen zu und verhindern, dass die Maus wieder nach draußen geht. Jetzt liegt es an Dir, das Tier in einer gewissen Distanz wieder freizulassen. Suche dafür nach einem ruhigen Waldstück, wo sich keine Häuser in der Nähe befinden. Dort lässt Du den Nager frei und Er kann sich wieder Seines Lebens erfreuen.

Der Einsatz der Lebendfallen ist eher für einen geringen Befall vorgesehen. Denn die Tiere einzeln auszusetzen, ist mit einem größeren Aufwand verbunden. Dafür kommen die Mäuse aber nicht zu Schaden und Sie können einfach an anderer Stelle weiter leben.

Kontrolliere die Lebendfallen mindestens zwei Mal am Tag. Denn sitzt die Maus darin gefangen, geht dies mit einem hohen Stress einher. Um die Nerven des Nagers nicht zu sehr überzustrapazieren, ist die aufwendigere Kontrolle ratsam.

Anwendung

Mit dem Einsatz der Mausefalle möchtest Du die Mäuse so schnell wie möglich fangen. Doch die Tiere besitzen eine feine Nase[2]https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/maeuse-als-supernasen/ und gehen kein unnötiges Risiko ein. Beachte die nachstehenden Tipps, damit die Mausefalle schnellstmöglich erfolgreich ist.

  • Handhabung

Der Geruchssinn ist bei Mäusen besonders gut ausgeprägt. Sie verlassen sich darauf, wenn Sie Futterquellen aufspüren, die in größerer Entfernung liegen. Auch Fressfeinde oder andere Bedrohungen nehmen Sie mit Ihrer Nase wahr.

Beim Aufstellen der Falle ist es daher wichtig, dass Du stets Handschuhe sowie eine lange Kleidung trägst. Dadurch vermeidest Du, dass der menschliche Geruch an die Falle übergeht. Auf Mäuse wirkt diese neutral und nicht abschreckend.

  • Standort

Ebenso wichtig ist der Standort beim Aufstellen der Mausefalle. Denn die Mäuse verlassen nur ungern Ihre angestammten Wege und achten stets auf eine größtmögliche Sicherheit.

Daher bewegen Sie sich vorwiegend an der Wand fort. Erst in der Abenddämmerung verlassen Sie Ihr Versteck und vermeiden es dabei, sich auf offenem Gelände zu bewegen. Auf dem Dachboden oder im Keller bietet es sich an, die Mausefalle direkt an der Wand oder in einer Ecke zu platzieren. Dort ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Nager keinen Umweg laufen müssen und eher in die Falle geraten.

Achte auf die typischen Laufspuren der Mäuse. Sowohl die Fußspuren als auch der längere Schwanz zeichnet sich meist auf dem Boden des staubigen Kellers oder Dachbodens ab. Stelle dort die Mausefalle auf, um das Tier hineinzulocken.

  • Köder

Die Maus begibt sich kaum freiwillig in die Falle. Du musst Sie mit einem schmackhaften Köder davon überzeugen, damit Sie den Mechanismus auslöst.

Als Allesfresser scheinen Mäuse zunächst wenig wählerisch. Du könntest also sämtliche Nahrungsmittel als Köder ausprobieren und sehen, wie die Maus darauf reagiert.

In der Praxis haben sich nicht der Käse, sondern süße Köder als erfolgreicher etabliert. Mäuse scheinen also eher auf zuckerhaltige Lebensmittel zu stehen.

Effektiv sind etwa eine Nuss-Nougat-Creme oder eine Schokolade. Gib diese auf ein Brot oder direkt in die Falle und es wird nicht lange dauern, bis die Maus sich daran bedient.

Alternativ sind auch Nüsse oder Samen für die meisten Mäuse interessant. Sollte das Tier über mehrere Tage den Köder meiden, dann wechsel diesen. Denn die Nager besitzen individuelle Vorlieben, sodass es sich lohnt hier etwas zu experimentieren.

Vorteile der Mausefallen

Zur Bekämpfung der Mäuse stehen Dir verschiedene Optionen zur Verfügung. Du könntest ein Gift ausbringen oder Hausmittel einsetzen, um die Schädlinge zu vertreiben. Doch weshalb erweisen sich gerade die Mausefallen für Dich als so nützlich?

  • Günstig

Die Mausefallen sind günstig in der Anschaffung und in der Anwendung. Sie kosten nur wenige Euro und können für einige Jahre nützliche Dienste erweisen. Die Fallen sind wiederverwendbar und dadurch ist auch das Bekämpfen eines größeren Schädlingsbefalls zu geringen Kosten möglich.

  • Umweltfreundlich

Das Ausbringen von Mäusegift ist ebenfalls eine beliebte Methode, um die Nager zu töten. Richtig angewandt ist die Belastung für andere Tiere sowie die Umwelt minimal. Dennoch besteht das Risiko, dass die Wirkstoffe in die Umwelt gelangen. Auch eine Sekundärvergiftung ist möglich, wenn andere Jagdtiere die vergifteten Mäuse fressen.

Im Vergleich dazu sind die Mausefallen sicherer. Es gelangen keine Wirkstoffe in die Umwelt und das Risiko für Verletzungen anderer Tiere ist geringer. So ist auch der Einsatz bestimmter Fallen in Haushalten mit Haustieren oder Kleinkindern möglich.

  • Einfache Handhabung

Mausefallen brauchst Du nur aufspannen, den Köder einlegen und warten, bis diese erfolgreich zuschlägt. Sie besitzen keinen komplizierten Mechanismus oder andere anfällige Teile. Dadurch sind die Fallen schnell einsatzbereit und benötigen keine besondere Vorbereitung.

Mausefallen gegen die Nagetiere

Mäuse mögen unscheinbar wirken. Doch Sie nisten sich gerne in Deinem Garten, dem Dachboden oder Keller ein, weil Sie dort etwas Fressbares vermuten. Sie scheuen zwar den direkten Kontakt mit dem Menschen, aber sind äußerst hartnäckig, bei der Futtersuche. So knabbern Sie Deine Vorräte an oder hinterlassen Ihren Kot in Deinem Haus.

Um diese Schäden zu verhindern, ist das Aufstellen von Mausefallen sinnvoll. Hier besteht grundsätzlich die Wahl zwischen tödlichen Modellen und jenen, wo Du die Exemplare lebend fängst und wieder aussetzt.

Wähle eines der hier vorgestellten Produkte mit hoher Qualität und Du wirst die Ergebnisse innerhalb weniger Tage selbst sehen. Die Falle schlägt erfolgreich zu und Du hast ein Problem weniger.

Häufige Fragen

Zu den besten Modellen gehören die Mausefallen von Swissinno oder Protect Home. Du kannst aber auch Fallen von allen weniger namhaften Herstellern verwenden, da diese ebenso ihren Zweck erfüllen.

Eine Maus fängst Du am besten mit einer Mausefalle. Diese stellst Du an die Wand und stattest sie mit einem süßen Köder aus. Eine Nuss-Nougat-Creme oder Schokolade erweisen sich in der Praxis als Schmackhaftesten. Danach musst Du nur noch warten, bis die Maus in die Falle gerät.

Mäuse fressen am liebsten süße Köder. Dazu zählen eine Nuss-Nougat-Creme sowie Schokolade. Diese kannst Du, auf einem Brot bestrichen, als Köder verwenden. Ebenso sind Nüsse oder Samen als Köder geeignet und werden von den Mäusen gerne aufgenommen.

Mausefallen sind auf Deinem Grundstück erlaubt. Voraussetzung ist, dass diese einwandfrei funktionieren und kein unnötiges Leid für die Nagetiere verursachen. Stelle sie so auf, dass keine Kleinkinder oder Haustiere einen Zugang dazu besitzen.

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